Mord an Gutsinspektor Elsholz
Potsdam. Am 23. Juni 1934 sei der Gutsinspektor und Kassenwart der NSDAP-Ortsgruppe Elsholz feierlich auf dem alten Friedhof in Potsdam beigesetzt worden. Er soll angeblich… Weiterlesen »Mord an Gutsinspektor Elsholz
Potsdam. Am 23. Juni 1934 sei der Gutsinspektor und Kassenwart der NSDAP-Ortsgruppe Elsholz feierlich auf dem alten Friedhof in Potsdam beigesetzt worden. Er soll angeblich… Weiterlesen »Mord an Gutsinspektor Elsholz
Brandenburg an der Havel. Der Brandenburger Anzeiger schreibt, dass am 31. Januar 1934 das KZ Brandenburg aufgelöst wurde.
Brandenburg an der Havel / Oranienburg. Wie das Schwedter Tageblatt mitteilt, wurden am 18. Dezember diejenigen Schutzhäftlinge aus den Konzentrationslagern Oranienburg und Brandenburg entlassen, „die… Weiterlesen »Schutzhäftlinge entlassen
Potsdam. In einem Schreiben des nationalsozialistischen Polizeipräsidenten von Potsdam, Graf von Helldorff an „die Ortspolizeibehörden und Abteilungsleiter der Landjägerei“ wird darauf hingewiesen, „dass die Tätigkeit… Weiterlesen »Beobachtung religiöser Vereinigungen
Prenzlau. Das Schwedter Tageblatt vom 7. Dezember 1933 berichtet von der Aufdeckung eines kommunistischen Geheimverbandes durch die Landjägerei und die städtische Polizei in Prenzlau und… Weiterlesen »Kommunistischer Geheimverband in Prenzlau und Strasburg ausgehoben
Woltersdorf bei Erkner. In Woltersdorf bei Erkner werden erneut kommunistische Schriften gefunden.
Freienwalde. Der Bürgermeister von Freienwalde (Oder), Regel, der 13 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters innehatte, wird auf Grund § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung… Weiterlesen »Freienwalder Bürgermeister entlassen
Brandenburg an der Havel. Gertrud Piter, ehemalige KPD-Stadtverordnete, wird im Alten Zuchthaus ermordet.
Wittenberge. Der seit Februar steckbrieflich gesuchte 20-jährige Kommunist Wienhold S. aus Wittenberge wird in Hamburg festgenommen.
Bork. Der Buckower Lokal-Anzeiger berichtet, dass in Bork bei Potsdam die 33-jährige Elisabeth Hellmann, die „jüdischer Abstammung“ sei, festgenommen und nach Beelitz in „Schutzhaft“ gebracht… Weiterlesen »Frau wegen Beschimpfung Hitlers festgenommen
Havelberg. Die Havelberger Zeitung meldet am 9. September 1933, dass „gestern vormittag (…) der hier Havelstr. 44 wohnhafte Arbeiter Schrader, welcher beim Haveldurchstich beschäftigt ist,… Weiterlesen »Arbeiter nach Misshandlungen durch SA gestorben
Putlitz. Im Rahmen der Verfolgung eines Waffendiebstahldelikts stoßen Beamte der Geheimen Staatspolizei Potsdam auf ein unterirdisches Waffenlager in Putlitz.
Brandenburg an der Havel. Nachdem das ehemalige Brandenburger Zuchthaus zu einem Konzentrationslager ausgebaut wurde, treffen am 24. August 1933 die 90 ersten sogenannten Schutzhäftlinge dort… Weiterlesen »Brandenburger Zuchthaus wird KZ
Kalkberge. In Kalkberge werden zwei junge Mädchen aus Berlin-Neukölln, Grete Prochnow und Senta Dienelt, beim Ankleben kommunistischer Flugblätter erwischt und festgenommen.
Ketschendorf. Bei einer Hausdurchsuchung werden beim Arbeiter Willy Bährfeld aus Ketschendorf illegale Schriften sowie eine Sowjetfahne gefunden.
Kienitz. In Kienitz im Oderbruch wird Pfarrer Heise wegen „Äußerungen gegen die Regierung und den Reichskanzler“ in Schutzhaft genommen.
Zeuthen. Der Zeuthener Ortsvorsteher meldet an den Landrat unter dem Betreff „Polizeitaktische Lagemeldungen“, dass der Rohrleger Alfred Juhl, ein „kommunistischer Aktivist“, dem Konzentrationslager Oranienburg „zugeführt… Weiterlesen »Zeuthener Arbeiter ins KZ geschickt
Nauen. Der 37jährige Anstreicher Karl Thon wird von Angehörigen der SA-Standarte 222 vor seiner Haustür in Nauen in der Berliner Str. 16 bestialisch misshandelt und… Weiterlesen »SA ermordet parteilosen Anstreicher
Plaue. Der Buckower Lokal-Anzeiger schreibt, dass in der Fischerstadt Plaue die Polizei eine unvermutete Aktion gegen Kommunisten unternommen habe.
Cottbus. Über den Cottbuser Anzeiger lässt die Ortspolizeibehörde Cottbus amtlich bekanntgeben, dass es in den letzten Tagen viele „Verleumdungen“ gegeben habe.
Cottbus. Über den Cottbuser Anzeiger wird durch den Regierungspräsidenten in Frankfurt (Oder) amtlich bekannt gegeben, dass die Lausitzer Landes-Zeitung bis einschließlich dem 17. Juli verboten… Weiterlesen »Verbot der Lausitzer Landes-Zeitung
Zossen. Auf dem Gelände der ehemaligen Berufsschule (An der Wache) wurden 52 Mitglieder der KPD – wahrscheinlich der gesamte Zossener Ortsverband – sechs der SPD… Weiterlesen »Zossener Nazigegner misshandelt
Guben. Im Landkreis Guben werden alle Vorsitzenden und Funktionäre der SPD verhaftet.
Mittenwalde. In Mittenwalde wird Bürgermeister Kurt Grasnick beurlaubt und durch den NSDAP-Ortsgruppenleiter Dr. Segebade ersetzt.
Neuruppin. Auf Grundlage der Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 wird die Vereinigung Ernster Bibelforscher im Kreis Ruppin verboten.
Fehrbellin. Am 22. Juni 1933 werden 14 ehemalige Funktionäre der SPD und KPD aus Fehrbellin, die sich als „besonders große Hetzer hervorgetan haben“ verhaftet und… Weiterlesen »Sozialdemokraten und Kommunisten aus Fehrbellin verhaftet
Lindow. Der demokratisch gewählte Lindower Stadtverordnete August Fischer, Vertreter der KPD, wird verhaftet und in Neuruppin eingekerkert. Er stirbt an den Folgen der Inhaftierung am… Weiterlesen »Lindower Stadtverordneter eingekerkert
Neuruppin. Im ehemaligen Gebäude der Schönbecksche Brauerei, in der Wittstocker Allee, werden in einem provisorischen Gefängnis zahlreiche führende Mitglieder der SPD und KPD inhaftiert und… Weiterlesen »Verhaftung politischer Gegner*innen in Neuruppin
Liebenwalde. Der frühere Bürgermeister von Liebenwalde, Dr. Albert wird verhaftet und im KZ Oranienburg inhaftiert.
Zeuthen. Der Ortsvorsteher erstattet Bericht, dass bei „Personen, welche in der KPD aktiv gewesen sind, Fährräder beschlagnahmt und hier sichergestellt worden sind“.
Buckow. In der Jugendherberge in Buckow wird am 7. Juni 1933 ein kommunistischer Funktionär aus Berlin festgenommen und in Schutzhaft genommen.
Potsdam. Den jüdischen Rechtsanwälten Dr. Ludwig Levy und Dr. Hans Hopp wird das Vertretungsrecht vor Gericht entzogen.
Guben. Die Fehrbelliner Zeitung berichtet, dass der Gubener Stadtrat Schoeltze, welcher der SPD angehört und die Städtischen Werke, die Brennstoffversorgung und die Materialbeschaffung verwaltet, erhängt… Weiterlesen »Freitod eines SPD-Stadtrats in Guben
Fehrbellin. Bei verschiedenen Persönlichkeiten der SPD und KPD werden Hausdurchsuchungen durchgeführt, schreibt die Fehrbelliner Zeitung.
Potsdam. Der Buckower Lokal-Anzeiger berichtet, dass alle Richter beim Landgericht Potsdam geschlossen zur NSDAP übergetreten seien. Damit haben sämtliche Richter zugleich einheitlich ihren Beitritt zum… Weiterlesen »Übertritt aller Richter zur NSDAP
Potsdam. Das kurz zuvor erschienene Buch „Die Sozialistische Entscheidung“ von Paul Tillich wird auf die ersten Schwarzen Listen des NS-Staates gesetzt.
Potsdam. Das zum Karstadt-Konzern gehörende Warenhaus Lindemann musste als Folge des Aprilboykotts einige Angestellte fristlos entlassen.
Kirchmöser. Laut eines Berichtes des Dahmer Öffentlichen Anzeigers entdeckt die Landjägerei in einem 50 Meter tiefen Stollen eine Geheimdruckerei, die angeblich der KPD gehöre.
Bad Wilsnack. Der frühere Ratmann von Bad Wilsnack, Klempnermeister Thoma wird auf einer Baustelle verhaftet und im Gerichtsgefängnis Wittenberge inhaftiert.
Luckenwalde. Ernst Kloß erliegt seinen Verletzungen im Krankenhaus. Drei Tage zuvor wird er nach einer Flimveranstaltung von einer größeren Menge Nazis aufgegriffen und verprügelt. Auf… Weiterlesen »Ermordung von Ernst Kloß
Seelow. Die Leiterin des Kreiskinderheims, Fräulein Margot Weger wird wegen „Verächtlichmachung des Reichskanzlers“ fristlos entlassen.
Kirchmöser. Weil sie auf der ersten Sitzung der neugewählten Gemeindevertreter von einem sozialdemokratischen Gemeindevorsteher eingeführt werden sollten, verlassen die nationalsozialistischen Gemeindevertreter Kirchmösers die Sitzung.
Słońsk (damals Sonnenburg). Die unter der Regierung Braun-Severing geschlossene Strafanstalt in Sonnenburg wird als Konzentrationslager wieder in Betrieb genommen.
Henningsdorf. Die Praxis der praktischen Ärztin Margarete Jonaß in der Feldstraße 38 in Hennigsdorf wird im Rahmen des antijüdischen Boykotts geschlossen.
Lübben. Sophie-Charlotte Astrich, seit sieben Jahren verbeamtete Lehrerin an der Lübbener Mädchenmittelschule, erhält am 31. März 1933 einen Brief, in dem ihr der langjährige Lübbener… Weiterlesen »Lübbener Lehrerin zwangsbeurlaubt
Krzeszyce (damals Kriescht). In Kriescht bei Sonnenburg (Landkreis Oststernberg) werden „fünf Kommunisten“ wegen des Verdachts auf Brandstiftung in Haft genommen. Sie sollen das Wirtschaftsgebäude des… Weiterlesen »Kommunisten verhaftet
Wittenberge. Der als Untersuchungsrichter eingesetzte Gerichtsassessor Franz Josef Hermann wurde in Wittenberge in „Schutzhaft“ genommen.
Potsdam. Der Buckower Lokal-Anzeiger berichtet am 30. März 1933, der wegen Betrugs angeklagte Vertreter H. Ganitsch aus Berlin habe den als Beisitzer der Großen Strafkammer… Weiterlesen »Jüdischer Gerichtsassessor abgelehnt
Belzig. Im Rathaus am Markt kommt am 28. März 1933 erstmals die neu gewählte Stadtverordnetenversammlung zusammen. Mehrere Abgeordnete von SPD und KPD werden aus dem… Weiterlesen »Ausschluss von SPD und KPD aus politischen Gremien in Belzig
Oranienburg. Während in Potsdam die Eröffnung des neugewählten Reichstags in einem Festakt zelebriert wird, verhaftet die SA-Standarte 208, die regionale SA-Formation für den Kreis Niederbarnim,… Weiterlesen »KZ Oranienburg eingerichtet
Potsdam. In einem Erlass des preußischen Ministers des Innern vom 11. März 1933 heißt es: „Die zurückgekehrten Legionäre [der französischen Fremdenlegion] werden nach wie vor… Weiterlesen »Spionageverdacht gegenüber Fremdenlegionären
Bernau. In der bei Bernau gelegenen Kolonie Neu-Bernau kommt es zu einem größeren Zusammenstoß zwischen nationalsozialistischen und kommunistischen Siedler*innen.
Bad Wilsnack. Pritzwalk. Wittstock. Wittenberge. In Bad Wilsnack, Pritzwalk, Wittstock und Wittenberge finden Hausdurchsuchungen bei Kommunisten, Sozialdemokraten, in einem sozialdemokratischen Gewerkschaftsheim und bei einer Volkszeitung… Weiterlesen »Hausdurchsuchungen bei Kommunisten und Sozialdemokraten
Damaliges Deutsches Reich. Die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ wird bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand verabschiedet.
Damaliges Deutsches Reich. In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar brannte das Reichstagsgebäude in Berlin.
Potsdam. Der Regierungspräsident in Potsdam teilt mit, dass es verboten sei, öffentlich Geld- oder Sachspenden für die Zwecke der KPD oder ihrer Nebenorganisationen zu sammeln.
Potsdam. Beim Sitz der Potsdamer SPD und des Potsdamer Volksblatts in der Dortustraße 17 werden in der Nacht zum 14. Februar 1933 die Fensterscheiben eingeschlagen.… Weiterlesen »Nazi Überfall auf die SPD
Biesdorf. In Biesdorf kam es gegen 4 Uhr früh zu einer Schlägerei zwischen zwei NSDAP-Angehörigen und einem KPD-Mitglied.
Gransee. In Gransee kam es am 2. Februar 1933 an der Ecke Kirchplatz und Friedrich-Wilhelm-Straße zu einer Schlägerei zwischen Reichsbanner- und Sturmabteilung(SA)-Männern, die in eine… Weiterlesen »Schlägerei zwischen Reichsbanner- und SA-Männern in Gransee
Luckenwalde. Eine Demonstration von 800 Sturmabteilung (SA)-Leuten in Luckenwalde endet mit schweren Zusammenstößen zwischen den SA-Demonstranten und ihren Gegner*innen.
Damaliges Deutsches Reich. Im Wahlkampf zur Wahl am 31. Juli 1932 kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Verletzten und Toten.
Senftenberg. Vor dem Arbeitsamt in Senftenberg kommt es zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Nationalsozialisten und Kommunisten.
Babelsberg (damals Nowawes). Eine 37-jährige Näherin wird mit Gas vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden.
Finsterwalde. Der Cottbuser Anzeiger berichtet über die Arbeiter Fritz M. und Wilhelm W., die in der Nacht zum 7. April vergangenen Jahres in Finsterwalde einen… Weiterlesen »Politische Prügeleien in Finsterwalde
Senftenberg. Der Cottbuser Anzeiger berichtete über Zusammenstöße zwischen politischen Gegner*innen in Senftenberg am Tage des Volksentscheids vom 9. August letzten Jahres.
Nowawes. Bei einem Aufmarsch von einigen Hundert Stahlhelm-Mitgliedern, mit dem diese für das Volksbegehren werben wollten, kommt es zu schweren Ausschreitungen.